Ab Freitagabend reisten 35 Teilnehmer nach Lütjenburg und kamen im Gemeindehaus der Kirchengemeinde unter. Der erste Abend war zum netten Beisammensein, sowie für erste Absprachen und Austäusche.
Am Samstagvormittag gab es den ersten Block an Workshops, bei denen man zwischen vier verschiedenen Angeboten wählen konnte. Es gab Erste Hilfe für Lager, wo die Grundlagen wiederholt wurden, aber auch auf spezielle Lagerschwerpunkte eingegangen wurde wie Sonnenstich und Schnittverletzungen. Das zweite Angebot war 'All about Grün', welches zum Austausch über unsere Pfadfinderstufe gedacht war. Dabei wurde nocheinmal das gruppenpädagogische Wissen aufgefrischt und Ideen für Gruppenstunden ausgetauscht. 'Community für Nullcheckerbunnies' war das dritte Angebot, denn wir haben für die Mitglieder des VCP Schleswig-Holstein eine Community mit vielen verschiedenen Features, die dort vorgestellt und erklärt wurden. Das vierte Angebot war 'Psychische Erkrankungen', wo auf einige Problematiken aufmerksam gemacht wurde. Immer öfter betreffen psychische Erkrankungen auch junge Menschen, die dann eventuell in unserer Gruppe sind. Ein adäquates Verhalten ist dann wichtig, doch wie handelt man dann überhaupt? Dieser Frage ging man in dem Workshop nach.
Am Nachmittag gab es noch einen zweiten Workshopblock, in dem es drei verschiedene Angebote zur Auswahl gab. Während die einen sich um ein Brainstorming für das Pfingstlager 2017 gekümmert haben, hat sich eine weitere Gruppe mit dem Ranger-Rover-Austausch intensiver beschäftigt. Was für eine Rolle haben diese in den jeweiligen Stämmem der Teilnehmer? Was tun sie und was kann man noch machen? Eine dritte Gruppe stand unter dem Motto 'Pfadformation' und hat sich mit den christlichen Aspekten in unser Gruppenarbeit und im Alltag beschäftigt.
Zwischen den Inhaltlichen Blöcken gab es bei gutem Essen immer regen Austausch zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Im Abendprogramm durften Spiele- und Singerunden jedoch auch nicht fehlen.
Am Samstagabend gab es ein geleitetes Spiel als Abendprogramm. Eine abgewandelte Form von 'Junta', ein Spiel bei dem es darum ging in seiner Kleingruppe möglichst viel erspieltes Geld auf das schweizerische Bankkonto zu bringen. Dabei lebte man in einem fiktiven Land, welches Hilfgelder erhielt. Schummeln, Bestechungen und Putschen erlaubt!
Bevor wir am Sonntag die Heimreise antraten hieß es dann aufräumen und saubermachen. Wir nahmen auch am Gottesdienst der Kirchengemeinde teil, dem sich eine Kranzniederlegung zum Volkstrauertag anschloss.